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Es gibt immer wieder Mieter, die es, aus welchen Gründen auch immer, nicht einsehen, dass Sie den Hausflur einmal die Woche putzen.
Meistens wäre das ja auch keine große Sache und sicherlich in 10 Minuten erledigt. Es gibt aber wie gesagt Mieter, die es überhaupt nicht einsehen, wieso sie den Putzlappen schwingen sollen um im Haus für ein wenig Ordnung zu sorgen. Sei es, weil man zeitlich meint das nicht hinzubekommen, sei es weil man es nicht einsieht den Dreck anderer wegzumachen, oder auch weil es gesundheitlich nicht geht oder man wenigstens vorgibt, dass es nicht geht.

In solchen Fällen habe ich mir mittlerweile angewöhnt, nicht mehr endlos lange Diskussionen mit den Mietern zu führen wieso es nötig ist hin und wieder zu putzen,  sondern eine Reinigungsfirma mit der Gebäudereinigung zu beauftragen und die Kosten hierfür (soweit möglich) den Mietern zu berechnen.

Hierbei gibt es natürlich auch immer zwei verschiedene Sorten von Mietern. Diejenigen, die eigentlich immer geputzt haben und es nun nicht einsehen, wieso sie mehr bezahlen sollten und diejenigen, die früher schon nicht geputzt haben und es jetzt noch immer nicht einsehen, wieso man putzen sollte. Hin und wieder gibt es auch eine dritte Gruppe, die früher zwar nie geputzt hat, jetzt aber kein Problem damit hat ein paar Euro zusätzlich aufzubringen.

Die Diskussionen sind so zwar nicht weniger intensiv geworden, aber immerhin weiß ich dann, dass das Haus halbwegs sauber ist und ich nicht bei jedem Besuch in eine ABC-Schutzkleidung schlüpfen muss ehe ich mich unbesorgt ins Haus wagen kann.

Rückschlüsse zwischen der Wohnung und der Haltung der Mieter zur Sauberkeit im Treppenhaus lassen sich jedoch nicht schließen. Oft ist man sogar erstaunt, wie sauber die Wohnungen derer sind, die von einer Kehrwoche nichts halten. Teilweise entspricht jedoch auch die Wohnung der allgemeinen Haltung zum Thema Sauberkeit. Pauschal kann man es aber nicht unbedingt immer sagen.

Die Chancen für eine Neuvermietung sind in einem sauberen Haus jedoch deutlich höher, als wenn das Haus schon beim ersten Blick ein leichtes Ekelgefühl hervorruft. Das ist mir dann auch die Diskussion mit den Mietern wert, wenn hinterher dann vielleicht auch der ein oder andere Euro mehr herausspricht weil das Objekt in einem ordentlichen Zustand ist.


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