Die Immobiliendienstleister Makler • Hausverwaltung • Home Staging

Im ersten Teil der Serie zum Thema Wertverlust einer Immobilie haben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Thematik gegeben. In diesem zweiten Teil beschäftigen wir uns nun mit der Innen- und Außenfassade Ihrer Immobilie und welche Maßnahmen Sie zum Werterhalt ergreifen könnten.

Gerade die Fassade muss einiges Aushalten und ist regelmäßig den Witterungseinflüssen der Natur ausgesetzt. Wind und Wetter nagen an der Substanz, so dass an dieser Stelle besondere Aufmerksamkeit geboten ist um hohe Folgeschäden zu vermeiden.

Feine Risse ist schon alleine auf Grund der ständigen Temperaturschwankungen und Witterungseinflüsse unvermeidbar. Problematisch wird es jedoch, wenn durch diese Risse Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt. Im schlimmsten Fall droht Schimmelbefall.

Geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere das Anbringen geeigneter Schutz- und Imprägnieranstriche können hier das Schlimmste verhindern. Diese werden vor allem bei verputzen Wänden eingesetzt, während kleinere Risse in verblendeten Fassaden meist nicht besonders schlimm sind, solange eine Trocknung des Mauerwerks gegeben ist.

Sichtbare Abplatzungen des Verputzes oder der Fugen sollten jedoch zeitnah ausgebessert werden, da andernfalls eine Vergrößerung der schadhaften Stellen droht und somit die gesamte Fassade deutlich schneller verwittert.

Wichtig ist auch, dass ein Gefälle vom Haus weg in Richtung des Geländes gegeben ist, damit Feuchtigkeit und Regen nicht zusätzlich zum Mauerwerk hin geleitet wird. Gerade feuchte und schattige Stellen an der Fassade begünstigen zudem das Wachstum von Moosen und Algen an das Hauswand. Auch diese sollten regelmäßig entfernt werden, da selbst diese langsam wachsenden Moose und Algen mit der Zeit der Fassade durch die Wurzeln zusetzen. Oftmals genügt es hier, die Fassade mit einer weichen Bürste abzubürsten und mit dem Gartenschlauch nachzuspülen.

Auch die Innenwände sollten im Rahmen der Sichtkontrolle alle zwei Jahre nicht außer Acht gelassen werden. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf Schimmelstellen zu legen. Diese bilden sich gerne in Fensternischen, hinter Möbelstücken und in den Ecken im Bereich des Fußbodens sowie der Decke.
Bereits bei den ersten Anzeichen von Feuchtigkeitsschäden, wie etwa grauen Rändern unterhalb von Dachfenstern o.ä. sollte gründlich nach der Ursache, ggf. auch mit Unterstützung eines Sachverständigen gesucht werden. Gerade Schimmel verursacht zum Teil massive Gesundheitsbeeinträchtigungen und sollte daher frühzeitig und massiv bekämpft werden.

Im dritten Teil dieser Serie werden wir uns mit den Bereichen Keller, Dach sowie Fenster und Türen beschäftigen. Auch hier gibt es einige kritische Stellen, die es im Auge zu behalten gilt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.