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Als Eigentümer eines Hauses ist man, wie auch beim Auto, einem massiven Wertverlust der Immobilie ausgesetzt, wenn man sich nicht regelmäßig um den Erhalt der Bausubstanz kümmert. Im Laufe eines Immobilienlebens kommt so schnell mal das zweieinhalbfache des ursprünglichen Kaufpreises für die Erhaltung zusammen.
In dieser Serie möchten wir Ihnen zeigen, mit welchen Maßnahmen sich der massive Wertverlust zumindest deutlich verlangsamen lässt.

Die Serie ist in insgesamt 5 Teile aufgeteilt:

  1. Übersicht
  2. Fassade innen und außen
  3. Keller, Dach, Fenster und Türen
  4. Elektro- und Sanitärinstallationen
  5. Außenanlagen

Beginnen wollen wir die Serie heute mit einem ersten Überblick. In loser Reihenfolge werden wir Ihnen dann Schritt für Schritt erklären, worauf es zu achten gilt um möglichst lange Freude an der Immobilie zu haben.

Da ein Haus einem ständigen Wertverlust und andauernden Einflüssen von Innen wie von Außen ausgesetzt ist, ist es besonders wichtig, dass man sich regelmäßig um den Erhalt kümmert. Regelmäßig bedeutet hier, dass man mindestens alle 2 Jahre eine Sichtprüfung der wichtigsten Stellen vornimmt und bei Bedarf gleich auch die notwendigen Reparaturen durchführt.

Die Sichtprüfung sollte dabei vor allem die wichtigsten Gebäudeteile wie Keller, Dach, Fassade und Fenster einbeziehen. So kann man bereits mit wenig Aufwand ein defektes Fenster entdecken, welches eventuell nicht mehr richtig schließt und somit kostbare Wärme nach Außen abgibt. Schon alleine solch ein kleiner Mangel kann beispielsweise die Heizkosten unnötig in die Höhe treiben. Mit einfachen Mitteln lassen sich so zum Teil hohe Folgekosten verhindern.

Ein hilfreicher Leitfaden für die regelmäßige Überprüfung kann über den Verband privater Bauherren (VPB) für eine Schutzgebühr von 3,00 Euro hier bezogen werden.

Experten des VPB raten zudem jedem Eigenheimbesitzer dazu, monatlich je Quatratmeter Wohnfläche für die Instandhaltung zurückzulegen. Auf diese Weise bauen Sie sich nach und nach ein gewisses Polster auf, welches es Ihnen ermöglicht Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten möglichst zeitnah und ohne allzu hohe finanzielle Zusatzbelastung zu stemmen.

Bei technischen Anlagen, wie etwa der Heizungsanlage o.ä. sollte hingegen fachlicher Rat hinzugezogen werden. Dies kann etwa ein örtlicher Handwerksbetrieb oder aber auch ein unabhängiger Sachverständiger sein. Dieser hat den Vorteil, dass er für Sie auf Honorarbasis tätig wird und Ihnen somit nicht zwingend etwas “verkaufen” will. Zudem ist ein Sachverständiger in der Lage, die Kosten objektiv abzuschätzen und die genauen Maßnahmen festzulegen. Auf diese Weise haben Sie Gewissheit, dass tatsächlich nur die Arbeiten erledigt werden, die auch tatsächlich notwendig sind.

Im zweiten Teil dieser Serie beschäftigen wir uns mit der Innen- und Außenfassade. Ein besonders kritischer und anfälliger Bereich der schnell höhe Folgekosten verursachen kann, wenn Schäden nicht rechtzeitig entdeckt und behoben werden.


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